Mittwoch, 30. Januar 2008

KW 4 (14.1. - 18.1.)

Montag war ich daheim, hab mit den Mädels „American next Topmodel“ geschaut und mir ist erst an dem Tag aufgefallen, dass es ja gar nicht das „Australian next Topmodel“ ist sondern das Original von Amerika. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass die Australier dafür nicht ihre eigene Sendung und ihre eigenen Models haben, da sie ja auch solche Serien wie „Australian Idol“, „Dancing with the Stars“ oder „The Farmer wants a Wife“ haben. Ich kann mir es nur so erklären, dass die Produktion für eine Bevölkerung von nur ca. 22 Mio Menschen zu teuer wäre und es sich in Deutschland aufgrund der höheren Einschaltquoten mehr rentiert… keine Ahnung.


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Exkurs - Weitere Kuriositäten im Australischen TV:


The biggest Looser – Abnehmshow, wo wirklich fette Menschen mit zweifelhaften Methoden gedrillt werden um abzunehmen. Hintergrundinfo: 49 % der Australier sind zu dick! Also ganz passend und findet sicher einige Zuschauer.


Inspector Rex – ja, hier kommt wirklich Kommissar Rex im Fernsehen und das in Deutsch mit englischem Untertitel, unglaublich, aber echt witzig, besonders mit dem österreichischen Dialekt ;o)


Don’t forget the Lyrics – eine Show, die so ähnlich aufgebaut ist wie „Wer wird Millionär“, nur dass man Karaoke singen muss und irgendwann ein paar Worte fehlen und diese dann natürlich korrekt ergänzen muss. Ganz nett wenn die Kanditaten singen können, aber letzte Woche war eine dabei, bei der es eine Zumutung war zuzuhören, dennoch hat sie einen ganzen Batzen Geld ersungen.

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Dienstag waren wir wieder im Kino, diesmal in Cloverfield. Ich fand ihn persönlich überraschenderweise mehr witzig als scary – ich hatte mich wirklich auf was gefasst gemacht. Er ist eine – Achtung Zitat von Micha – „Mischung aus Blair Witch Project Kameraführung und Monsterzeug“ und da kann ich ihm nur zustimmen. Die Charakteren sind etwas zu flach, so dass man nicht genug involviert ist um mit den Personen mitzubibbern, außerdem bleibt einiges unklar und manche Situationen oder Ereignisse sind etwas unnatürlich. Aber trotzdem guter Ansatz und gute Animation.


Mittwoch war ich wieder zuhause, war ein bisschen platt und sollte mich eigentlich mit der Reiseplanung für die 5 Wochen in denen mich Nicola besucht widmen, hab aber dann einen relaxten Fernseh- und Chatabend vorgezogen.

Donnerstag waren wir (Elisa, Julie, Kerstin, Christian, Micha, Lena, Paul, Katie) in der Cargo Bar und diesmal waren auch mein Fellowintern Stephen (hatte ihn vergangene Woche beim Burger Lunch kennen gelernt) und ein paar andere neue Gesichter dabei. Wie immer eine sehr nette Runde. Danach sind wir dann sogar noch in die Side Bar (unter dem Wake up Hostel) und hatten das Glück dort eine richtig gute Band zu sehen, drei Franzosen, die Lieder von Incubus, Pink Floyd, etc. coverten. Echt gute Performance und die Jungs sahen dazu noch richtig gut aus, der eine war ein besonderer Leckerbissen, da waren wir Mädels und Christian uns alle einig ;o)




Freitag wollte ich mal wieder ins Purple Sneaker und Christian, Julie und Elisa schlossen sich an. Zuerst haben wir es uns auf einer Bank vor der Location mit Chips und Goon gemütlich gemacht und versanken in den Besonderheiten, Ursprüngen und Ähnlichkeiten der Sprachen Deutsch, Englisch, Franzosisch und Isländisch. Christian lernt diese Sprache gerade und ist so begeistert davon, dass er uns alle thematisch mitgerissen hat. Im Purple Sneaker war es leider wieder sehr leer, die Musik war gut, aber irgendwie zieht die neue Location nicht mehr die Massen an, wie die alte, sehr schade. Da am nächsten Tag der Australian Day war und wir dafür schon einen vollen Terminkalender hatten, sind wir gegen 1 heim.

Montag, 21. Januar 2008

KW 3 (14.01-20.01.)

Montagabend war ruhig und ich hab wieder ewig an meinem Blog gebastelt. Dienstagabend sind Julie und ich in „I am Legend“. Auf den Film war ich schon lang gespannt und hab deshalb schon richtig auf Dienstag hingefiebert. Der Film war nicht schlecht, für mich war er so spannend, dass ich immer tiefer in meinen Kinosessel gerutscht bin, im Gegensatz zu Julie, die total relaxed in ihrem saß ;o). Ich liebe ja diese Endzeitstimmungsfilme und die Szenen in denen Will Smith als letzter Überlebender in den leeren, von der Natur bereits zurückeroberten Straßen von New York, auf Jagd geht, Vorräte sammelt und sich gegen die nächtliche Gefahren wappnet haben mir am besten Gefallen. Die ganze Story war logisch aufgebaut und deckt sich auch einigermaßen mit meinen Vorstellung, wie die Menschheit es fertig bringt sich beinahe selbst auszurotten, aber die lichtempfindlichen, aggressiven Mutanten waren doch etwas zu klischeehaft und mir etwas zu einfallslos.

Mittwoch kamen Elisa, Hanna und Kris von ihrem Trip zurück und da dies auch der letzte Abend von Hanna und Kris war, wollten wir auf jeden Fall zusammen essen gehen. Die Wahl fiel dann auf das Pancakes in the Rocks, allerdings auf das Restaurant, was sich am Darling Harbour befindet. Zudem hatte sich auch Christina aus Melbourne (eine Nachfolgerin von mir bei Le Creuset, die ich während meiner Semesterferienarbeit kennen gelernt habe, sie ist vor ein paar Monaten mit ihrem Mann nach Melbourne gezogen) für dieses Abend angekündigt. Das hat mich sehr gefreut. Bevor wir uns um 8 mit den anderen zum Essen verabredet hatten, hatten wir noch Zeit, zum Circular Quay zu laufen, die Oper anzuschauen (leider war das Wetter nicht so besonders schön, dass es sich für ein Foto gelohnt hätte), ein bisschen durch The Rocks und dann anschließend zum Darling Harbour zu laufen. Die Pancakes waren umwerfend, leider hatten wir uns in der Portion etwas verschätzt und hätten auf die Pizza vorher, die auch sehr zu empfehlen ist, locker verzichten können ;o). Es war ein wirklich schöner Abend und ich hab es genossen, dass Christina da war und ich ihr auch gleich Elisa und Julie vorstellen konnte. Es hat einfach super gepasst und Christina hat mich darüber hinaus auch noch zum Essen eingeladen und ich konnte mit ihr mit dem Taxi heimfahren, vielen Dank dafür!!!




Donnerstag wie immer Cargo Bar, diesmal nicht so ne große Gruppe, aber Micha hat mir ein par Tipps für meinen Trip mit Nicola gegeben und seinen riesen Lonely Planet ausgeliehen. Julie und ich sind dann recht früh gegangen.

Für Freitag und Samstag hatte Sam wieder wegen Babysitten angefragt und da es sich zusammen um 120$ Cash handelte, konnte ich das nicht ablehnen. Also stand ich Freitag abend um bei Sam auf der Matte. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, die Zeit für die Reiseplanung zu nutzen, aber leider hab ich keinen zusammenhängenden und logischen Gedanken dazu hinbekommen und da ich Ioans PC nutzen konnte habe ich meinen Blog geschrieben und Emails beantwortet. Aber irgendwie war ich auch froh, dass ich die Abende babysittend verbringen würde, da ich für alles andere zu kaputt war. Vermutlich lag das wieder am Wetter, da es schon wieder die ganze Woche sehr bescheiden war und die Aussichten fürs Wochenende noch schlimmer waren.


Samstag war ich zuerst mit Elisa im Paddys Market unterwegs, wo wir um 12 Julie getroffen haben und dann nach Newtown zum Shoppen aufgebrochen sind. An diesem Tag hat es nur einmal geregnet, aber das wirklich den ganzen Tag. So sind wir bei Dauerregen durch Newtown, was ein bisschen an eine Stadt im Wilden Westen erinnert, ganz nette Shoppingmöglichkeiten und natürlich die verschiedensten Versuchungen an Essen bietet. Zum Lunch haben wir super lecker und günstig in einem Thairestaurant gegessen (ich hab wie immer ein Currygericht bestellt) und nachmittags haben wir uns dann noch zum Kaffee ne lange Pause gegönnt. In einem Rockabilly-Laden hab ich dann sogar ein Schnäppchen gemacht: ein T-shirt für 10$.



Um 8 musste ich wieder bei Sam sein und hab den ganzen abend vor dem Fernseher verbracht, hab mir Reportagen über die Karrieren von Will Smith und Jonny Depp angeschaut. Isobel saß wie immer neben mir und hatte ihren Laptop auf ihrem Schoß. Gegen halb 1 sind Sam und Ioan von ihrer Party zurückgekommen. Sam bot mir noch ein Glas Wein an und so saßen wir noch bis um 2 da, haben viel über Deutschland und Australien geredet, fern geschaut, Wein getrunken und Cracker gegessen. Das war echt sehr angenehm, die zwei sind wirklich toll. Zudem hat Ioan auch ein ziemlich großes Allgemeinwissen und daher immer recht Interessantes zu erzählen. Danach bin ich nur kurz zum Geburtstag von Stefan ins Jacksons in der Goerge St. Es war nicht mehr so viel los und er war schon ziemlich betrunken, hat sich aber glaub trotzdem gefreut, dass ich noch auf nen Sprung vorbeigekommen bin.


Sonntag planten Julie, Elisa und ich erst einen schönen Brunch bei uns zu hause und danach einen Ausflug zum Koala Park bei Hornsby. Der Brunch war super lecker, wir hatten Rührei mit Tomaten und Bohnen, Speck, einen Tomaten-Gurken-Feta-Salat, Pancakes, Avocados und eine seltsame Frucht, die Elisa und ich am Tag davor auf Paddys Market entdeckt hatten. Die Verkäuferin hatte uns erklärt, dass sie süß und nach Eiscreme schmecken würde und das hatte uns doch neugierig gemacht und wir entschieden uns sie beim Brunch zu probieren. Leider war es keine gute Idee, sie zu kaufen, da schon beim Öffnen dieser komischen Frucht uns ein ziemlich unappetitlicher Geruch entgegen kam, auch das Innere lud nicht wirklich dazu ein dieses Ding genussvoll zu verschlingen. Ich habe grad gegoogelt, sie heisst Durian und überall wird sie als ziemlich eklige Frucht beschrieben. Wir hätten uns wohl schon besser im Voraus darüber informieren sollen, aber wer konnte schon ahnen, dass eine Frucht, die zum Kauf angeboten wird und darüber hinaus als eiscremeschmeckend beschrieben wird, so eklig sein kann. Elisa hat sich dann erbarmt und hat doch ne ganze Menge von der Frucht gegessen. Leider wurde der Gestank der Frucht gegen Abend so widerlich (sie lag auf unserem Balkon), dass Julie sie kurzerhand erbarmungslos im Müllschlucker (ich liebe dieses Wort) entsorgt hat.



Der Koala-Park war echt nett, allerdings hätte sich nach heutiger Recherche wohl der Featherdale Wildlife Park bei Parramatta mehr gelohnt. Der Park ist recht klein und beheimatet keine Reptilien oder Schlangen. Aber was ich wirklich positiv hervorheben muss, dass sie Angestellten des Parks sehr motiviert sind und sehr flexibel sind, die Wünsche der Besucher zu erfüllen. So wurde uns auf Anfrage die Wombat-Dame des Parks vorgestellt und wir durften sie vorsichtig streicheln. Ich war schon immer fasziniert von diesen Tieren und es war toll mal neben einem zu sitzen. Darüber hinaus duften wir einen Koala streicheln, der allerdings schon während dessen wieder eingeschlafen war und Kängurus anfassen und füttern. Viele der Tiere, die es in dem Park gibt, kann man auch außerhalb des Parks zu sehen bekommen, wie Flughunde, Possums, Kakadus, Papageien… und hat so vielleicht sogar schönere Erlebnisse mit den Tieren. Aber aufgrund der Kängurus, des Koalas, des Wombats, den kleinen Pinguinen und den freilaufenden Pfauen, die dort ihre Balzgebärden aufgeführt haben, hat es sich schon gelohnt.







Freitag, 18. Januar 2008

KW 2 (7.1.-13.1.)

Die Woche fing ziemlich doof an, da ich ziemlich drueber deprimiert war, dass sich Samstag Nacht noch irgendwie alle mehr oder weniger zufaellig (Micha, Christian, Heide und, und, und) im Stonewall bzw. Hyde Park getroffen hatten und es keiner fertig gebracht hatte Elisa oder mich zu informieren. Eigentlich wollten sich Christian und Heide eh noch melden, aber wie das so ist, ist das natuerlich nicht geschehen. Kam mir natuerlich ein bisschen verarscht vor, da ich wie ich ja im letzten Blogeintrag erklaert habe, den vergangenen Wochen allen immer hinter telefoniert habe... naja...

Elisa ist an dem Abend mit Hanna und Kris ins Kino in Paddington und eigentlich wollten Niamph und ich uns anschliessen, aber aufgrund meiner Laune und unserer Müdigkeit, haben wir uns dagegen entschieden, waren auf einen Drink im 3 Wise Monkeys und sind dann noch in den Hyde Park um Possums zu schauen. (Es gibt uebrigens einen Unterschied zwischen Opossum und Possum, wusste ich erst auch nicht, aber ersteres sind amerikanische Beutelratten und zweiteres die in Australien beheimateten Beuteltiere). Das tat gut und ich hab richtig suesse Schnappschuesse der trolligen Parkbewohner machen koennen.



Dienstag war schon seit einigen Wochen fest fuer Tanja und Steffen und deren beiden Kinder eingeplant. Tanja ist die Tochter von Wilfriede (die Freundin meines Vaters) und hat mit ihrer Familie ihren Bruder bei Rockhampton in Queensland besucht. Auf dem Rueckweg nach Deutschland haben sie dann noch einen 3-taegigen Stop in Sydney eingelegt. Wir haben uns am Sydeny Tower getroffen und sind dann gleich an der anderen Strassenecke zum Essen in ein Sushi-Restaurant. Danach haben wir uns ganz gemuetlich auf den Weg zum Hotel gemacht, sind durch den Hyde Park gelaufen und im Hotel angekommen, hat Tanja die Kinder ins Bett gebracht, Steffen hat mir ein paar tolle Tipps fuer den Whitsunday Coast/Fraser Coast gegeben und mir ihren Queensland-Reisefuehrer ueberlassen. (Darueber hinaus hab ich dann auch noch zwei Reisefuehrer von Sydney bzw. Australien, eine Falsche Wein, eine Strassenkarte und Spielkarten bekommen, das hat mich wirklich sehr gefreut und die Reisfuehrer der Reihe Reise Know-how sind wirklich Weltklasse. Ich hab jetzt schon viele hilfreiche Tipps darin finden koennen, vielen Dank!!!!). Als die Kinder eingeschlafen waren, haben wir uns auf den Weg zu The Rocks gemacht und sind die George Street ganz gemuetlich hoch gelaufen, Tanja und Steffen haben sich in ein paar Laeden umgeschaut und haben auch ganz suesse Badehosen fuer die drei Jungs gefunden (siehe Bild). In The Rocks sind wir dann einer Empfehlung eines Freundes von Steffen gefolgt und in einen ziemlich versteckten und sehr urigen Pup namens Last Hero of Waterloo eingekehrt. Danach sind wir dann wieder auf die George St und haben auf dem Weg zurueck zum Hotel noch einen sehr interessanten Buchladen entdeckt, in dem haette ich Stunden verbringen koennen und auch insgesamt fand ich The Rocks in dem Moment so schoen, dass ich mir trotz meiner Muedigkeit vornahm am naechsten Tag nochmal hinzugehen. Mit Tanja und Steffen bin ich dann auch noch mal im Dunkeln durch den Hyde Park und hab ihnen die Possums gezeigt.





Mittwoch hab ich mich dann mit Kertsin in The Rocks verabredet. Wir waren Eisessen, haben schoene Bilder von der Bridge und von der Oper gemacht, haben das Pancakes in the Rocks Restaurant gefunden, von dem ich schonmal gehoert hatte und konnten den herrlichen Pancakes nicht widerstehen, sind dann noch kurz in den Buchladen und dann heim.



Donnerstag wie immer Cargo Bar, aber diesmal kam ueberraschender Weise eine Gruppe von ca. 17 Leuten zusammen, es kamen immer mehr und mehr dazu (Micha, Christian + Arbeitskollegin, Niamh + Freundin, Julie, beide Nozomis, Kevin und Robert, Stefan und Dominik, Paul + Freundin und Andi + Freundin (Arbeitskollegen) hab ich dann zufaellig auch noch dort aufgegabelt und haben sich auch zu uns gesellt). Elisa wollte mit Hanna und Kris noch in einen Club und da die drei am naechsten Tag auf ne kleine 6-taegige Tour wollten, bin ich mit Christian noch hin. Der Club war auf der Oxford Street und war endlich mal wieder etwas rocklastiger. Es war richtig schoen entspannt dort, aber ich bin dann gegen 1 abgehauen.

Freitag hat mich meine Chefin aufgrund herrlichen Wetters frueher heimgeschickt und da bin ich noch spontan in den Botanic Garden. Abends bin ich mit Julie und Niamh zu Heides Hostel, wo schon Laura, Micha und Lena waren und danach sind wir noch ein bisschen erfolglos in Kings Cross rumgezogen (entweder wollten wir den Eintritt nicht zahlen oder wir sind aufgrund kurzer Hosen nicht reingekommen) und als die Gruppe entschied ins Gaff zu gehen sind Julie und ich heim (Niamh hatte schon einige Clubs frueher die Kurve gekratzt). Und auch ihr hab ich auf dem Rueckweg die Possums gezeigt, sie wusste nicht, dass man die dort so einfach zu sehen bekommt und war auch ganz begeistert.



Samstag morgen ging es mit Julie naemlich schon um viertel nach 8 zur Central Station, da wir mit Lilli zum Hawksburry River im Norden von Sydney wollten. Da Lilli und ich abends ab 7 Babysitten mussten wollten wir auch recht frueh los, damit wir noch was vom Tag hatten. Am Hawksburry River angekommen haben wir ne Faehre zu einer der Inseln dort genommen (Dangar Island) und haben diese umrundet. Hier haben wir Papageien, schoene grosse Schmetterlinge und viele, viele Spinnen (in Netzen gesehen). Die hingen wirklich ueberall, neben uns, ueber uns.... Am Anfang haben wir noch recht interessiert gemustert aber gegen Ende hatte man sich schon fast an sie gewoehnt. Ach ja, und Barbie und Ken haben sich die Insel auch angeschaut und waren, wie sie uns berichtet haben auch ganz begeistert. Wir hoffen, dass sich Barbie nicht an ein paar empfindlichen Stellen einen Sonnenbrand geholt hat.... ;o) Nach unserem Rundgang haben wir uns noch an den kleinen Strand von dem Fluss gelegt und bevor wir mit der Faehre wieder zurueck sind haben wir uns noch alle einen Pie gegoennt. Am "Festland" wieder angekommen, haben wir uns in der Naehe von der Bahnstation an den Pool im Fluss gelegt. Um die Ecke gab es noch einen kleinen Aussichtspunkt, den ich allein erkundet habe. Um dreiviertel 5 ging es wieder zurueck und so waren wir rechtzeitig zurueck zum Babysitten. Danach bin ich dann auch direkt heim, obwohl Micha und Heide noch im 3 Wise Monkeys waren und es zudem noch der letzte Abend von Heide war, bevor sie mit ihrem Bruder und dessen Freundin auf Rundreise gehen wuerde, aber ich war einfach zu muede.








Sonntag waren wir uns nicht sicher was wir machen sollen. (Da mir paar Tage vorher erst mal bewusst wurde, dass ich nur noch 6 Wochen in Sydney hatte, kam ich so ein bisschen ins Scheudern und ein bisschen in Zeitdruck bezueglich den ganzen Aktivitaeten, die ich noch machen wollte und hatte mir eine ganze To-Liste erstellt). Schlussendlich waren Julie und ich dann doch soo frueh wach, dass wir bereits kurz nach 9 im Paddys Market waren, dort endlich eine Muetze fuer mich gefunden und dann um halb 11 den Bus nach Maroubra genommen haben um erst dort etwas zu entspannen, dann den Walk nach Coogee zu machen und zum Schluss in dem 5$-Restaurant zu essen. In Maroubra hatten wir herrlichstes Wetter, ich war ewig im Wasser und hab mich von den riesen Wellen hin und her tragen lassen. Zum Lunch haben wir uns die richtig guten Fish & Chips geteilt und haben uns dann auf den Weg gemacht. (Was witzig war, der halbe Maroubra Strand war abgesperrt, weil dort ein Beach-Cricket-Spiel ausgetragen wurde... ich wusste bis dahin gar nicht, dass es das gab und es war auch sehr gut besucht, musste die Attraktion des Tages oder sogar des Wochenendes gewesen sein). Der Coast Walk ist auch sehr zu empfehlen und prima mit dem von Coogee nach Bondi zu kombinieren. Er ist sehr abwechslungsreich, man kann ueber Kliffe klettern, kann in einem Meereswasserpool schwimmen gehen, kann direkt am Wasser auf Steinen entlang laufen und auf dem letzten Stueck kommt man durch ein kleines Sumpfgebiet, wo es sogar Froesche geben soll. Allerdings hat sich dann in der letzten halben Stunde (wir haben 1,5 Stunden dafuer gebraucht) der Himmel zu gezogen und als wir in Coogee angekommen waren (der Strand war wieder hoffnungsvoll ueberfuellt und ich war froh, dass wir zuerst am Maroubrastrand waren) und dort auch Nozomi2 und Kerstin getroffen haben hat es angefangen zu regnen... Also sind wir nicht mehr in das Restaurant, sind heim, haben noch kurz fuers Abendessen eingekauft und ich hab fuer Julie und mich meine Thunfisch-Tomaten-Sahne-Pasta gekocht. Abends kam dann noch Alfi im Fernsehen und hat dem Tag den perfekten Abschluss verpasst!