Freitag, 22. Februar 2008
KW 8 (18.2. - 22.2.2008)
Montag weitere Vorbereitungen für unsere Reise getroffen und mit meiner Mutter geskypt. Dienstag waren wir (Elisa, Thomas und ich) in "Dan in Real Life", sehr zu empfehlen, sehr schöne Geschichte und sehr guter Schauspieler. danach hat mir Thomas noch ein Bier ausgegeben. Mittwoch war mal wieder Xing-Treffen und da ich ja nur einmal dort war, dachte ich bevor ich weg bin geh ich doch nochmal. Aber war nicht wirklich groß was mit Networking, da Christian, Thomas, Andreas (mein Arbeitskollege, den ich beim ersten Treffen kennengelernt habe), seine Freundin, ein neuer zukünftiger Praktikant von Facilitate Digital und ich ganz unter uns blieben. Danach bin ich dann mit Christian zur V-Bar, wo Elisa und eine Freundin von iher schon warteten... gegen 1 war ich dann zuhause. Am Donnerstag doch zienlich müde waren Elisa, Julie, Nozomi und ich nur ganz kurz in der Cargo Bar, sind dann früh heim und ich früh ins Bett.
Ja und heute hatte ich meinen letzten Arbeitstag. Ich freu mich ja so! Ich hab auch bereits meinen Praktikumsbericht fertig und jetzt fehlt nur noch das Zeugnis, das ich mal wieder wie immer selber schreiben darf.
Aber zur Feier des Tages sind Tracy, Tim und ich zum Abschiedslunsch an den Darling Harbour in ein sehr feines Fischrestaurant. Ich glaub Tracy hat wieder so um die 300 Dollar liegen lassen und wir haben es uns so richtig gut gehen lassen. Wir haben uns eine Fischplatte mit Lobbster, Krebs, Garnelen, Austern und überbackenen Fisch geteilt und dazu gab es Miesmuscheln, Ravioli und natürlich eine Flasche Wein. Einen Nachtisch durften wir uns dan auch noch aussuchen und gegen vier sind wir dann wieder zurück in die Stadt gewackelt und ich durfte direkt anch Hause gehen. Sehr schön!!!
Seitdem ich nun daheim bin, hab ich gepackt, das Hostel in Auckland gebucht, Überweisungen erledigt, gewaschen, Emails beantworten, mit meiner Mutter geskypt, meinen Praktikumsbericht verfeinert und jetzt werd ich ins Bett fallen, damit ich morgen früh einigermaßen fit bin um halb sieben um Nicola vom Flughafen abzuholen.... *freu*
Montag, 18. Februar 2008
Aktuelle Nachrichten
Katastrophenalarm nach heftigen Regenfällen in Australien
Leider liegt Mackay genau zwischen den Whitsunday Island, wo wir eigentlich einen 3-tägigen Segeltörn machen wollen (ist ein Muss, wenn man an der East Coast unterwegs ist) und zwischen Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt, wo wir mit einem 4-Wheel-Jeep über die Strände düsen wollen. Tja, mal sehen, ob wir das trockenen Fusses und mit ein wenig Sonnenschein geniessen können....
Aber leider geht das hier schon seit Wochen so :o(
Sonntag, 17. Februar 2008
KW 7 (11.2.-17.2.2008)
Gegen 8 sind wir (Elisa, Niamph, die zwei Nozomis, Christian und Thomas) dann ins Slipp Inn nur ein paar Meter weiter zur Anti-Vatalentine's Party, wo keine Pärchen erlaubt waren, was uns allen recht war (alles Singles ;o) Die Party und die Location war nicht schlecht, diesmal war im Gegensatz zu letzten Samstag auch die große Openair-Terrasse geöffnet, aber es war ganz schön voll und es war immer nicht ganz leicht sich wieder zu finden. Julie und Sam sind dann nach dem Umzug von Sam in die City - er hatte jetzt auch nach 2 Wochen ein Zimmer im World Tower gleich um die Ecke gefunden - noch gekommen. Gegen 12 sind wir dann wieder geschlossen heim getrabt.
Freitag hatte ich eine scheiß Laune, da ich grad meinen Aufenthalt her versuche zu verlängern und von meiner Auslandskrankenversicherung Bescheid bekommen habe, dass eine Verlängerung nicht möglich wäre, es aber eine Alternative gäbe, die aber sage und schreibe über 750 € für 4 Monate kosten sollte. Das ging mir nicht runter. So habe ich mich nach der Arbeit - natürlich hab ich kaum was arbeiten können, weil mir das die ganze Zeit durch den Kopf ging und ich nach anderen Alternativen im Internet suchte - fix und fertig und vor lauter Frust für drei Stunden ins Bett gelegt. Glücklicherweise hatte Elisa die Idee nach Bondi Junction in einen Pup mit 80's Rockmusik zu gehen und dort in den Geburtstag von Julie reinzufeiern. Am Anfang spielte eine Band mit Namen Hair Guitar und nach einer Weile viel mir auf, dass alle einen bekannten Rockstar verkörperten: der eine war Slash, der andere Kiss, einer sah aus wie Ozzy Osborne, siehe Bild. War echt ganz witzig! Danach gabs normalen Chart-Rock und um 12 Uhr gab’s einen Geburtstags-Tequilla bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.
Am Samstag stand aufgrund Julies Geburtstags ein volles Programm an, zuerst gab’s gegen 12 Uhr mittags die Geschenkübergabe. Elisa hat Ohrringe und ein Armband für nur 6 € erstanden, Sam hat Kleber besorgt, das ist ein kleiner Insider (er hat Julie einen Hahn aus Frankreich als Dankeschön für ihre Mühe mit gebracht, aber leider war auf dem Flug ein Flügel abgebrochen) und ich hab zwei Stücke von dem besten Lemmingten der Stadt (im Café unterhalb unseres Büros) und Kerzen besorgt. Und dann ging’s nach Bondi für einen Lunch am Strand und um Julies Tan etwas aufzufrischen, das gelang ihr auch, da anfänglich doch die Sonne ein wenig gnädig war und sich für eine Weile blicken lies. Als sie dann wieder weg war, sind wir zurück in die Stadt um das Dragon Boat Race (immer noch eine Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten des chinesischen Neujahrs) anzuschauen. War ganz nett, endlich mal nicht so überfüllt, wie die sonstigen Events in der Stadt, aber jetzt auch nicht weltbewegend. Auf dem Weg zurück haben wir uns entschieden fürs Abend essen Tortillas zu machen und haben dafür kurz eingekauft. Nach einer kurzen Dusche standen wir dann auch schon wieder bei uns in der Küche und haben das Essen vorbereitet. Nach dem leckeren Essen war es endlich Zeit für den Sekt und den Lemmington, bevor es mal wieder ins gute alte Gaff ging. Obwohl wir zu spät dran waren hatten wir trotzdem das Glück umsonst rein zu kommen und so hatten wir mal wieder einen sehr gelungenen Abend.
Sonntag wollte Sam zu Ikea (Rhodes), da ihm noch ein paar Sachen für sein Zimmer fehlten und die Stimmung an diesem Tag genau passte, ich hier noch nicht bei Ikea war und daran interessiert war, ob es Unterschiede zu unserem gibt bin ich mit Julie und Sam mit.
Also große Unterschiede gibt es nicht, das Sortiment ist fast das gleiche wie bei uns (ich hab alle meine geliebten Möbelstücke aus meiner Wohnung in Berlin gesehen), nur sind in dem ganzen Rundgang Mülleimer platziert, immer drei Stück, damit auch schön der Müll getrennt werden kann. Ich kann mich nicht daran erinnern in Deutschland je Mülleimer gesehen zu haben und hab glaub, ich auch noch nie einen gebraucht, während ich durch Ikea gelaufen bin... komisch. Und Skandal: Zwar gibt’s auch hier die legendären Hot Dogs, für einen Dollar, aber es gibt doch glatt keine Gürkchen, keine Röstzwiebeln und keine Mayonese. Das Beste an den Hot Dogs fehlt natürlich!!!! Ich war ja schon ein bisschen enttäuscht, aber ich konnte natürlich auch einem Hot Dog nur mit Senf und Ketchup (hier heißt das ja Tomato Sauce) nicht widerstehen. Zurück in der Stadt hab ich dann ein ganz günstiges Pubhostel für Nicola und mich für die ersten drei Tage ausfindig gemacht (ich konnte ihn leider nicht bei uns in der Wohnung unterbringen) und hab es dann auch gleich gebucht, ist zwar ein 10er-Dorm aber dafür nur für 20 Dollar die Nacht und gleich hier um die Ecke, so dass wir ohne Umstände die anderen treffen können und alles gut erreichen können.
Montag, 11. Februar 2008
Wetter
KW 6 (4.2. - 10.2.)
Montag - Bend it like Beckham
Dienstag - halber Teil von Sweeny Todd, leider waren wir für den zweiten Teil zu müde und mir ist der Film ein bisschen zu Musical lastig
Mittwoch- Bridget Jones's Diary
Donnerstag - die neuen Folgen von Lost
Freitag - Riding Cars with Boys, ein Film mit Drew Barrymore - deutscher Titel "Unterwegs mit Jungs" - jetzt versteh ich auch, warum ich ihn nicht kannte, war aber überraschend gut!
Was aber auch gar nicht so schlecht ist, weil wir immer gemeinsam Fernschauen und so sitzen wir dann manchmal zu dritt (Julie, Niamph und ich) auf dem Sofa und schauen fern. Diese Gesellschaft geniesse ich sehr und wir haben dann auch einiges zu lachen.
Zu meinem Praktikum: Ich hatte noch nie eine Chefin (und ich hatte schon einige), die keine Prioritäten setzen konnte, die kein Konzept bei ihrer Arbeit verfolgt und die keine Entscheidungen trifft. Ich würde sie ja gern auch selber treffen, aber diese Verwantwortung übernehme ich nicht, bei einem Unternehmen, dass ich grad erst seit 10 Wochen kenne und bei einer Chefin, die ich auch nicht länger kenne. Und dann treibt mich die Webdesignerin auch noch in den Wahnsinn, manchmal hab ich das Gefühl, sie will mich nicht verstehen und dann kommen solche Sachen, wie dass sie nicht weiß wie das RSS-Feed-Icon aussieht. Ähm, sorry, ist sie eine Webdesignerin oder nicht? Naja, ich hab die thematik hier nur angekratzt, sonst würde das hier zu weit führen, aber es ist grad echt nicht leicht dort.

Für Samstag stand schon seit Wochen fest, dass wir zu der Chinese New Years Parade gehen (seit bereits einer Woche und insgesamt drei Wochen lang wird hier das chinesische Neujahr gefeiert, was am Mittwoch dann auch offiziell begonnen hat und das dieses Jahr das Jahr der Ratte ist ;o). Leider hat es wieder mal ziemlich stark geregnet, und bevor wir (Julie, Thomas und ich) uns dann durch den Regen gemüht haben, hab ich meine erste Thai Tea Latte probiert. Echt lecker, ist so ein Zwischending zwischen Kaffee und asiatischem Käutertee. Am Darling Harbour, wo eigentlich die Parade dann nach ihrem Lauf durch die Stadt ankommen sollte, war es auffallend leer und sah irgendwie gar nicht nach einer Neujahrsfeier aus. Also fragten wir eine Art Security-Menschen, der sich bestimmt auch sehr darüber freute den ganzen Tag im Regen stehen zu dürfen, ob wir hier richtig seien. Ja, meinte er, allerdings einen Tag zu früh! Na prima, da hab ich mich doch tatsächlich im Datum geirrt... grummel. Naja, aber in einer Stadt wie Sydney muss man sich so einem Fall keine Sorgen machen und so sind wir demVorschlag von Thomas gefolgt und sind ins Australian Museum. Das hat mir auch erstaunlich gut gefallen und beherbergt auf drei verschiedenen Ebenen mehrere Austellungen.
Wir haben uns folgende angeschaut:
- Wildlife Photographer of the Year 2007 - sehr schöne Naturphotographien, die in verschiedenen Gruppen prämiert wurden, wobei es auch eine Gruppe für Photografen unter 10 Jahren gab, die allerdings in nichts den anderen nachstanden
- Face to Face - einiges wissenswertes über sämtliche Affenarten und dann ein ganzer Raum mit riesen Portraits, von Affen, die alle als Baby aus ihrem natürlichen Lebensraum gerissen wurden und die unterschiedlichesten Schicksale erleben mussten , aber lest hier selbst.
- Indigenous Australians - alles Wissenswerte über die Ureinwohner Australiens
- Skeletons - frameworks for survival - riesige Skelette wie beispielsweise eines Pottwals und kurioses, wie ein Wohnzimmer in Szene gesetzt mit Skeletten vom Mensch, Hund, Katze, Maus und Wellensittich.
Danach sind Julie und ich endlich mal wieder in den Food Court im Myers und wollten was Essen. Ich hab mich mal wieder für eine 4$-Box vom Asiaten mit Süßkartoffel-Curry entschieden und Julie entschied sich für Calamaris mit Scrumbled Eggs und Reis für 10$. Doch als sie ihren Tellen in Empfang nahm verging erder Appetit. Wir konntenst wirklich kaum fassen, aber die Eier waren roh und gliberten über den ganzen Teller, ganzen Reis und die Calamari. Das war soo unapetitlich und weil das rohe Ei wirklich alles bedeckte, konnte sie noch nicht mal die Calamari rauspicken. Julie war ganz schön angepisst und es tat mir auch selber um die 10$ leid. Aber wer konnte sch ahnen, dass es die Eier roh serviert werden. Sie war schon im Begriff, das ganze Gericht unangetastet in den Mülleimer zu befördern, hat sich aber zum Glück nochmal anders entschieden, hat es sich einpacken lassen und konnte es dann daheim nochmal anbraten! Danach waren wir noch ein bisschen bummeln und ich hab mir wieder meine Sushirollen zum Abendessen gegönnt.
Abends sind Elisa, Julie und ich ins Slip Inn was trinken und da hat Julie dann nochmal das Pech angezogen. Sie bestellte sich einen Cocktail von der Tafel an der Wand. Es waren leider keine Preise angeschrieben, allerdings wissen wir jetzt auch warum. 18$ verlangte der Barkeeper für das kleine, süße aber zum Glück auch leckere alkoholische Mixgetränk, uns hats fast vom Hocker gehauen und das wars dann auch, was Julie für den Abend getrunken hat :o(
Sonntag fand dann wirklich die Parade statt und ist genau an unserem Haus vorbei gezogen, also mussten wir nur aus der Haustür rausfallen und waren mitten im Getummel. Glücklicherweise war auch das Wetter besser und wir hatten auch teilweise blauen Himmel. Als die Parade vorbei gezogen war sind Julie, Thomas und ich zum Darling Harbour, Thomas hat uns zum Kaffee eingeladen und danach gings zur Bühne im Tumbalong Park, wo nun traditionelle chinesische Tänze aufgeführt wurden. Da jetzt auch die Sonne zur Feier des Tages schien, und die Asiaten generell sämtliche Sonneneinstrahlung meiden um blass zu bleiben, wurde das Zuschauermeer zu einem Regenschirmmeer. Sehr lustiger Anblick! Ich hab jetzt im übrigen eine rote Nase, aber ich glaube keiner hat an diesem Tag daran geglaubt, dass die liebe Sonne sich noch blicken lassen würde. Um dem Tag gerecht zu werden, war es natürlich unsere Pflicht chinesisch essen zu gehen und wir machten uns auf zu China Town. Im Restaurant gestaltete sich dann die Bestellung und die Auswahl von der Karte nicht ganz so einfach. Glücklicherweise wurden die ganzen Speisen auch auf Wägelchen durch das Restaurant gerollt, wo man sich bedienen konnte und da man wenigstens schon mal sah, schlugen wir hier zu.


Julie und ich haben uns dann noch in den Hyde Park gelegt und abends hab ich noch mit meiner Mutter und mit Nicola geskypt.
In diesem Sinne, Kung Hei Fat Choy oder Happy New Year!!!!
Dienstag, 5. Februar 2008
Regen, Regen und nochmal Regen
Gestern abend bin ich nur mal ganz kurz zum Coles, ein Supermarkt genau gegenüber unseres Hauses, ich musste also nur die Straße überqueren. Allein nur von dem kurzen Stück war ich schon pitsch nass, das Wasser floss in kleinen Bächen nur so die Straßen runter, alles tropfte, alles nass. Meine Schuhe sind vom gestrigen Heimweg heute immer noch nass...
Wie bereits erwähnt, so hab ich mir Sydney nicht wirklich vorgestellt :o(
Sonntag, 3. Februar 2008
KW 5 (29.1. – 3.2.)
Kurze Woche +++ nicht viel passiert +++ deshalb im Nachrichtenstil
Dienstag +++ Elisa bei uns daheim +++ ferngeschaut (hatte eigentlich rerippte Filme von Stephen bekommen aber es hat nicht wirklich funktioniert sie abzuspielen) +++ Mittwoch +++ mit Julie im Pub neben an +++ Pasta für 5$ gegessen +++ sehr lecker und sehr bequem +++ mit meiner Mutter geskypt +++ mit Nicola Flüge für unseren Trip bis nachts um 12 rausgesucht +++ Donnerstag +++ gemerkt, dass Nicola sich verbucht hat +++ hat sich natürlich furchtbar geärgert +++ ein bisschen schade +++ aber nicht so furchtbar schlimm +++ abends Reisebüros +++ zuhause mit Julie und Neamh Finale von Amarica‘s next Topmodel geschaut +++ schlechtes Wetter +++ Freitag +++ Reisebüros +++ mit Elisa, Julie und Sam (neuer Fellowintern von Julie) ins 3 Wise Monkeys +++ Samstag +++ schlechtes Wetter +++ ausgeschlafen +++ mit Niamh und Julie ferngeschaut +++ mit Julie ins Lindt-Café am Darling Harbour +++ lecker Eiskaffee getrunken+++ überraschender Anruf aus Deutschland von Tina +++ durch China Town geschlendert +++ einkaufen +++ mit Elisa nach Dover Hights zum Geburtstags-BBQ von Thomas+++ immerhin zu diesem Zeitpunkt gutes Wetter +++ Julie und Sam kommen nach +++ tolles Essen +++ tolles Haus+++ Blick aufs Meer +++ 52-jährigen aus Kirchheim/Teck kennengelernt +++ meine Heimatstadt +++ witzig +++ Sonntag +++ wieder schlechtes Wetter +++ noch schlechter als Samstag +++ Regen +++ Regen +++ ausgeschlafen +++ Regen +++ mit Julie Atonement auf Laptop geschaut +++ sehr interessanter Film +++ sehr schön verfilmt +++ interessante Story +++ am Computer gesessen +++ gekocht +++ gegessen +++ ferngeschaut +++ Regen +++ mal wieder so ein ganz normales Wochenende +++ ohne Freizeitstress +++ einfach nur rumhängen
Reisepläne mit Nicola +++ 23.2. Ankunft in Sydney +++ 3 Tage Sydney +++ 26.2. Flug nach Auckland +++ 5-tägige Rundreise durch das Innere der Nordinsel +++ 4.3. zurück nach Sydney +++ 2,5 Tage in Sydney +++ es war geplant später von Auckland zurück zu kommen +++ dann direkt nach Cairns +++ 7.3. nach Cairns +++ die East Coast entlang nach Sydney +++ 30.3. Flug zurück nach Deutschland
Freitag, 1. Februar 2008
Australian Day Wochenende (26.-27.01.)
Auf jeden Fall sind die Australier sehr stolz auf diesen Tag und in Sydney werden dazu so viele Veranstaltungen geboten, dass man kaum den Überblick behalten kann. Aber ich hab mich natürlich durch den Veranstaltungskalender gekämpft und uns (Julie, Elisa) einen Plan erstellt.
Das Wetter war übrigens richtig herrlich. Zuerst sind wir zum Circular Quay bzw. zum Dawes Point Park, (der liegt genau am einen Ende der Harbour Bridge) und haben uns zwei Schiffsrennen angeschaut. Parallel gab es noch einen Wettbewerb für das schönste geschmückte Boot, natürlich in Bezug auf den Australia Day. Und somit war der ganze Hafen voll von Schiffen aller Art, kleine, große, Segelschiffe, Katamarane, Fähren, eigentlich einfach alles, was schwimmen konnte. War ganz witzig und zählt zu den Highlights des Nationalfeiertages. Generell gibt es natürlich an jeder Ecke Musik und was zu essen, Hubschrauber fliegen mit riesen australischen Flaggen durch die Gegend auch eine Art Düsenjäger hat seine Kuststücke am Himmel präsentiert.
Mittlerweile sind Micha und Laura noch dazu gestoßen und wir machten uns auf den Weg in den Hyde Park zum Australian BBQ. Auf dem Weg dort hin sind uns alte Museumsbusse aufgefallen, die zur Feier des Tages durch die Stadt fuhren und ihren Dienst gegen eine kleine Spende offerierten. Also haben wir noch ne kleine Fahrt mit den historischen Gefährten eingeschoben und haben später im Hyde Park unseren Hunger am australischen Grill gestillt, für mich gabs als Nachtisch eine Schokobanane, hm lecker!!! Auf dem Weg zurück zu the Rocks (neben Circular Quay), wo es fünf Bühnen mit Livemusik gab, sind wir noch durch eine Oldtimerausstellung in der Macquarie Street gelaufen. Eine wirklich sehr schöne und sehr vielfältige Ausstellung , die alles vom normalen Oldtimer, über alte Jeeps und bis zu alten Rennwägen und Wohnmobilen umfasste.
Nach einem kurzen Stop an einer Bühne, sind wir erstmal auf die Suche nach einem Liquor Shop gegangen, was gar nicht so einfach war und auch ne ganze Weile gedauert hatte, da wir die George St wieder ziemlich weit runter laufen mussten. Als wir dann versorgt waren, sind wir wieder in the Rocks zu einer anderen Bühne, leider spielte da grad keine Band und die nächste hat so lang auf sich warten lassen, so dass wir auch schon wieder zum Darling Harbour aufbrechen mussten und das abschließende Feuerwerk zu sehen. Dort war es wieder mal regelrecht überfüllt, was den ganzen Tag über wirklich recht entspannt war, aber dort sind die Leute sich wieder auf die Füße getreten. Wir haben uns entschlossen auf die Pyrmont Bridge zu gehen und von dort auf den Darling Harbour runter zu schauen. Leider war das nicht wirklich möglich aufgrund der Menschenmassen aber schlussendlich konnten wir es einigermaßen sehen. Ich fands sehr schön (fast schöner als das an Silvester) und es war auch mit Musik untermalt. Nach dem Feuerwerk sind wir dann fix und fertig nach hause gewackelt, das war zwar etwas schade, aber da wir den ganzen Tag unterwegs waren, konnten wir uns nicht mehr aufraffen, uns Micha und Lena noch anzuschließen, obwohl es Michas und Lenas vorerst letzter Abend in Sydney war bevor sie nach Neuseeland flogen.
Am nächsten Tag sind wir (Julie und Elisa) zum legendären Palm Beach am nördlichsten Zipfel von Sydney gefahren. Leider hat die Fahrt zwei Stunden gedauert und der Strand war es jetzt nicht wirklich wert den weiten Weg auf sich zu nehmen. Aber wir haben die Zeit am Strand trotzdem genossen. Als wir zurück waren haben wir noch kurz eingekauft, haben geduscht und haben uns mal wieder ein paar Leckere Pancakes gemacht, dazu gab es einen leckeren Obstsalat, Yoghurt und natürlich Nutella.
Wie bereits erwähnt hatten wir am Montag einen Feiertag und Julie und ich hatten uns entschieden, den Walk von Rosebay nach Watsons Bay abzulaufen. Also sind wir um halb 11 mit dem Bus los. Leider war es nicht ganz einfach den Walk zu finden, aber dank der detaillierte Auskunft einen wieder mal wirklich netten Sydneysider haben wir ihn gefunden und hatten wirklich wieder einen schönen Walk direkt an der Küste entlang, durch Bushland, an schönen kleinen Stränden vorbei und hatten eine tolle Aussicht auf die Skyline von Sydney. Am Nielsons Park angekommen, was ungefähr die Hälfte von dem ganzen Walk war, bemerkten wir, dass wir bis zum Watsons Bay nicht mehr am Wasser entlang sondern mitten durchs Land gehen mussten und haben deshalb unseren Walk dort abgebrochen und uns noch ne Weile im Nielsons Park hingelegt. Dieser Park hat einen kleinen Strand und war überfüllt mit Sydneysidern, die alle mehr oder weniger gepicknickt haben, ich glaub ich hab noch nie so viele Menschen auf einem Haufen picknicken sehen – amazing! Aber ich denke, das ist so richtig typisch australisch.
Wir sind dann relativ früh wieder zurück, da wir (Julie, Elisa und ich) von Nozomi zum Abendessen eingeladen waren. (Für uns ware s ja nicht wirklich weit, da sie imleichen Gebüde wohnt wie Julie und ich). Das Essen war wirklich sehr lecker, sie hatte an alles gedacht, wie Goon, Vorspeise, Nachspeise und wir konnten sogar auf dem Balkon essen.
