Montag - Bend it like Beckham
Dienstag - halber Teil von Sweeny Todd, leider waren wir für den zweiten Teil zu müde und mir ist der Film ein bisschen zu Musical lastig
Mittwoch- Bridget Jones's Diary
Donnerstag - die neuen Folgen von Lost
Freitag - Riding Cars with Boys, ein Film mit Drew Barrymore - deutscher Titel "Unterwegs mit Jungs" - jetzt versteh ich auch, warum ich ihn nicht kannte, war aber überraschend gut!
Was aber auch gar nicht so schlecht ist, weil wir immer gemeinsam Fernschauen und so sitzen wir dann manchmal zu dritt (Julie, Niamph und ich) auf dem Sofa und schauen fern. Diese Gesellschaft geniesse ich sehr und wir haben dann auch einiges zu lachen.
Zu meinem Praktikum: Ich hatte noch nie eine Chefin (und ich hatte schon einige), die keine Prioritäten setzen konnte, die kein Konzept bei ihrer Arbeit verfolgt und die keine Entscheidungen trifft. Ich würde sie ja gern auch selber treffen, aber diese Verwantwortung übernehme ich nicht, bei einem Unternehmen, dass ich grad erst seit 10 Wochen kenne und bei einer Chefin, die ich auch nicht länger kenne. Und dann treibt mich die Webdesignerin auch noch in den Wahnsinn, manchmal hab ich das Gefühl, sie will mich nicht verstehen und dann kommen solche Sachen, wie dass sie nicht weiß wie das RSS-Feed-Icon aussieht. Ähm, sorry, ist sie eine Webdesignerin oder nicht? Naja, ich hab die thematik hier nur angekratzt, sonst würde das hier zu weit führen, aber es ist grad echt nicht leicht dort.

Für Samstag stand schon seit Wochen fest, dass wir zu der Chinese New Years Parade gehen (seit bereits einer Woche und insgesamt drei Wochen lang wird hier das chinesische Neujahr gefeiert, was am Mittwoch dann auch offiziell begonnen hat und das dieses Jahr das Jahr der Ratte ist ;o). Leider hat es wieder mal ziemlich stark geregnet, und bevor wir (Julie, Thomas und ich) uns dann durch den Regen gemüht haben, hab ich meine erste Thai Tea Latte probiert. Echt lecker, ist so ein Zwischending zwischen Kaffee und asiatischem Käutertee. Am Darling Harbour, wo eigentlich die Parade dann nach ihrem Lauf durch die Stadt ankommen sollte, war es auffallend leer und sah irgendwie gar nicht nach einer Neujahrsfeier aus. Also fragten wir eine Art Security-Menschen, der sich bestimmt auch sehr darüber freute den ganzen Tag im Regen stehen zu dürfen, ob wir hier richtig seien. Ja, meinte er, allerdings einen Tag zu früh! Na prima, da hab ich mich doch tatsächlich im Datum geirrt... grummel. Naja, aber in einer Stadt wie Sydney muss man sich so einem Fall keine Sorgen machen und so sind wir demVorschlag von Thomas gefolgt und sind ins Australian Museum. Das hat mir auch erstaunlich gut gefallen und beherbergt auf drei verschiedenen Ebenen mehrere Austellungen.
Wir haben uns folgende angeschaut:
- Wildlife Photographer of the Year 2007 - sehr schöne Naturphotographien, die in verschiedenen Gruppen prämiert wurden, wobei es auch eine Gruppe für Photografen unter 10 Jahren gab, die allerdings in nichts den anderen nachstanden
- Face to Face - einiges wissenswertes über sämtliche Affenarten und dann ein ganzer Raum mit riesen Portraits, von Affen, die alle als Baby aus ihrem natürlichen Lebensraum gerissen wurden und die unterschiedlichesten Schicksale erleben mussten , aber lest hier selbst.
- Indigenous Australians - alles Wissenswerte über die Ureinwohner Australiens
- Skeletons - frameworks for survival - riesige Skelette wie beispielsweise eines Pottwals und kurioses, wie ein Wohnzimmer in Szene gesetzt mit Skeletten vom Mensch, Hund, Katze, Maus und Wellensittich.
Danach sind Julie und ich endlich mal wieder in den Food Court im Myers und wollten was Essen. Ich hab mich mal wieder für eine 4$-Box vom Asiaten mit Süßkartoffel-Curry entschieden und Julie entschied sich für Calamaris mit Scrumbled Eggs und Reis für 10$. Doch als sie ihren Tellen in Empfang nahm verging erder Appetit. Wir konntenst wirklich kaum fassen, aber die Eier waren roh und gliberten über den ganzen Teller, ganzen Reis und die Calamari. Das war soo unapetitlich und weil das rohe Ei wirklich alles bedeckte, konnte sie noch nicht mal die Calamari rauspicken. Julie war ganz schön angepisst und es tat mir auch selber um die 10$ leid. Aber wer konnte sch ahnen, dass es die Eier roh serviert werden. Sie war schon im Begriff, das ganze Gericht unangetastet in den Mülleimer zu befördern, hat sich aber zum Glück nochmal anders entschieden, hat es sich einpacken lassen und konnte es dann daheim nochmal anbraten! Danach waren wir noch ein bisschen bummeln und ich hab mir wieder meine Sushirollen zum Abendessen gegönnt.
Abends sind Elisa, Julie und ich ins Slip Inn was trinken und da hat Julie dann nochmal das Pech angezogen. Sie bestellte sich einen Cocktail von der Tafel an der Wand. Es waren leider keine Preise angeschrieben, allerdings wissen wir jetzt auch warum. 18$ verlangte der Barkeeper für das kleine, süße aber zum Glück auch leckere alkoholische Mixgetränk, uns hats fast vom Hocker gehauen und das wars dann auch, was Julie für den Abend getrunken hat :o(
Sonntag fand dann wirklich die Parade statt und ist genau an unserem Haus vorbei gezogen, also mussten wir nur aus der Haustür rausfallen und waren mitten im Getummel. Glücklicherweise war auch das Wetter besser und wir hatten auch teilweise blauen Himmel. Als die Parade vorbei gezogen war sind Julie, Thomas und ich zum Darling Harbour, Thomas hat uns zum Kaffee eingeladen und danach gings zur Bühne im Tumbalong Park, wo nun traditionelle chinesische Tänze aufgeführt wurden. Da jetzt auch die Sonne zur Feier des Tages schien, und die Asiaten generell sämtliche Sonneneinstrahlung meiden um blass zu bleiben, wurde das Zuschauermeer zu einem Regenschirmmeer. Sehr lustiger Anblick! Ich hab jetzt im übrigen eine rote Nase, aber ich glaube keiner hat an diesem Tag daran geglaubt, dass die liebe Sonne sich noch blicken lassen würde. Um dem Tag gerecht zu werden, war es natürlich unsere Pflicht chinesisch essen zu gehen und wir machten uns auf zu China Town. Im Restaurant gestaltete sich dann die Bestellung und die Auswahl von der Karte nicht ganz so einfach. Glücklicherweise wurden die ganzen Speisen auch auf Wägelchen durch das Restaurant gerollt, wo man sich bedienen konnte und da man wenigstens schon mal sah, schlugen wir hier zu.


Julie und ich haben uns dann noch in den Hyde Park gelegt und abends hab ich noch mit meiner Mutter und mit Nicola geskypt.
In diesem Sinne, Kung Hei Fat Choy oder Happy New Year!!!!
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