Montag, 21. Januar 2008

KW 3 (14.01-20.01.)

Montagabend war ruhig und ich hab wieder ewig an meinem Blog gebastelt. Dienstagabend sind Julie und ich in „I am Legend“. Auf den Film war ich schon lang gespannt und hab deshalb schon richtig auf Dienstag hingefiebert. Der Film war nicht schlecht, für mich war er so spannend, dass ich immer tiefer in meinen Kinosessel gerutscht bin, im Gegensatz zu Julie, die total relaxed in ihrem saß ;o). Ich liebe ja diese Endzeitstimmungsfilme und die Szenen in denen Will Smith als letzter Überlebender in den leeren, von der Natur bereits zurückeroberten Straßen von New York, auf Jagd geht, Vorräte sammelt und sich gegen die nächtliche Gefahren wappnet haben mir am besten Gefallen. Die ganze Story war logisch aufgebaut und deckt sich auch einigermaßen mit meinen Vorstellung, wie die Menschheit es fertig bringt sich beinahe selbst auszurotten, aber die lichtempfindlichen, aggressiven Mutanten waren doch etwas zu klischeehaft und mir etwas zu einfallslos.

Mittwoch kamen Elisa, Hanna und Kris von ihrem Trip zurück und da dies auch der letzte Abend von Hanna und Kris war, wollten wir auf jeden Fall zusammen essen gehen. Die Wahl fiel dann auf das Pancakes in the Rocks, allerdings auf das Restaurant, was sich am Darling Harbour befindet. Zudem hatte sich auch Christina aus Melbourne (eine Nachfolgerin von mir bei Le Creuset, die ich während meiner Semesterferienarbeit kennen gelernt habe, sie ist vor ein paar Monaten mit ihrem Mann nach Melbourne gezogen) für dieses Abend angekündigt. Das hat mich sehr gefreut. Bevor wir uns um 8 mit den anderen zum Essen verabredet hatten, hatten wir noch Zeit, zum Circular Quay zu laufen, die Oper anzuschauen (leider war das Wetter nicht so besonders schön, dass es sich für ein Foto gelohnt hätte), ein bisschen durch The Rocks und dann anschließend zum Darling Harbour zu laufen. Die Pancakes waren umwerfend, leider hatten wir uns in der Portion etwas verschätzt und hätten auf die Pizza vorher, die auch sehr zu empfehlen ist, locker verzichten können ;o). Es war ein wirklich schöner Abend und ich hab es genossen, dass Christina da war und ich ihr auch gleich Elisa und Julie vorstellen konnte. Es hat einfach super gepasst und Christina hat mich darüber hinaus auch noch zum Essen eingeladen und ich konnte mit ihr mit dem Taxi heimfahren, vielen Dank dafür!!!




Donnerstag wie immer Cargo Bar, diesmal nicht so ne große Gruppe, aber Micha hat mir ein par Tipps für meinen Trip mit Nicola gegeben und seinen riesen Lonely Planet ausgeliehen. Julie und ich sind dann recht früh gegangen.

Für Freitag und Samstag hatte Sam wieder wegen Babysitten angefragt und da es sich zusammen um 120$ Cash handelte, konnte ich das nicht ablehnen. Also stand ich Freitag abend um bei Sam auf der Matte. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, die Zeit für die Reiseplanung zu nutzen, aber leider hab ich keinen zusammenhängenden und logischen Gedanken dazu hinbekommen und da ich Ioans PC nutzen konnte habe ich meinen Blog geschrieben und Emails beantwortet. Aber irgendwie war ich auch froh, dass ich die Abende babysittend verbringen würde, da ich für alles andere zu kaputt war. Vermutlich lag das wieder am Wetter, da es schon wieder die ganze Woche sehr bescheiden war und die Aussichten fürs Wochenende noch schlimmer waren.


Samstag war ich zuerst mit Elisa im Paddys Market unterwegs, wo wir um 12 Julie getroffen haben und dann nach Newtown zum Shoppen aufgebrochen sind. An diesem Tag hat es nur einmal geregnet, aber das wirklich den ganzen Tag. So sind wir bei Dauerregen durch Newtown, was ein bisschen an eine Stadt im Wilden Westen erinnert, ganz nette Shoppingmöglichkeiten und natürlich die verschiedensten Versuchungen an Essen bietet. Zum Lunch haben wir super lecker und günstig in einem Thairestaurant gegessen (ich hab wie immer ein Currygericht bestellt) und nachmittags haben wir uns dann noch zum Kaffee ne lange Pause gegönnt. In einem Rockabilly-Laden hab ich dann sogar ein Schnäppchen gemacht: ein T-shirt für 10$.



Um 8 musste ich wieder bei Sam sein und hab den ganzen abend vor dem Fernseher verbracht, hab mir Reportagen über die Karrieren von Will Smith und Jonny Depp angeschaut. Isobel saß wie immer neben mir und hatte ihren Laptop auf ihrem Schoß. Gegen halb 1 sind Sam und Ioan von ihrer Party zurückgekommen. Sam bot mir noch ein Glas Wein an und so saßen wir noch bis um 2 da, haben viel über Deutschland und Australien geredet, fern geschaut, Wein getrunken und Cracker gegessen. Das war echt sehr angenehm, die zwei sind wirklich toll. Zudem hat Ioan auch ein ziemlich großes Allgemeinwissen und daher immer recht Interessantes zu erzählen. Danach bin ich nur kurz zum Geburtstag von Stefan ins Jacksons in der Goerge St. Es war nicht mehr so viel los und er war schon ziemlich betrunken, hat sich aber glaub trotzdem gefreut, dass ich noch auf nen Sprung vorbeigekommen bin.


Sonntag planten Julie, Elisa und ich erst einen schönen Brunch bei uns zu hause und danach einen Ausflug zum Koala Park bei Hornsby. Der Brunch war super lecker, wir hatten Rührei mit Tomaten und Bohnen, Speck, einen Tomaten-Gurken-Feta-Salat, Pancakes, Avocados und eine seltsame Frucht, die Elisa und ich am Tag davor auf Paddys Market entdeckt hatten. Die Verkäuferin hatte uns erklärt, dass sie süß und nach Eiscreme schmecken würde und das hatte uns doch neugierig gemacht und wir entschieden uns sie beim Brunch zu probieren. Leider war es keine gute Idee, sie zu kaufen, da schon beim Öffnen dieser komischen Frucht uns ein ziemlich unappetitlicher Geruch entgegen kam, auch das Innere lud nicht wirklich dazu ein dieses Ding genussvoll zu verschlingen. Ich habe grad gegoogelt, sie heisst Durian und überall wird sie als ziemlich eklige Frucht beschrieben. Wir hätten uns wohl schon besser im Voraus darüber informieren sollen, aber wer konnte schon ahnen, dass eine Frucht, die zum Kauf angeboten wird und darüber hinaus als eiscremeschmeckend beschrieben wird, so eklig sein kann. Elisa hat sich dann erbarmt und hat doch ne ganze Menge von der Frucht gegessen. Leider wurde der Gestank der Frucht gegen Abend so widerlich (sie lag auf unserem Balkon), dass Julie sie kurzerhand erbarmungslos im Müllschlucker (ich liebe dieses Wort) entsorgt hat.



Der Koala-Park war echt nett, allerdings hätte sich nach heutiger Recherche wohl der Featherdale Wildlife Park bei Parramatta mehr gelohnt. Der Park ist recht klein und beheimatet keine Reptilien oder Schlangen. Aber was ich wirklich positiv hervorheben muss, dass sie Angestellten des Parks sehr motiviert sind und sehr flexibel sind, die Wünsche der Besucher zu erfüllen. So wurde uns auf Anfrage die Wombat-Dame des Parks vorgestellt und wir durften sie vorsichtig streicheln. Ich war schon immer fasziniert von diesen Tieren und es war toll mal neben einem zu sitzen. Darüber hinaus duften wir einen Koala streicheln, der allerdings schon während dessen wieder eingeschlafen war und Kängurus anfassen und füttern. Viele der Tiere, die es in dem Park gibt, kann man auch außerhalb des Parks zu sehen bekommen, wie Flughunde, Possums, Kakadus, Papageien… und hat so vielleicht sogar schönere Erlebnisse mit den Tieren. Aber aufgrund der Kängurus, des Koalas, des Wombats, den kleinen Pinguinen und den freilaufenden Pfauen, die dort ihre Balzgebärden aufgeführt haben, hat es sich schon gelohnt.







2 Kommentare:

Judith hat gesagt…

ooooch, so süße tierchen! der wombat is ja toll, ziemlich groß das viech ;)

in I AM LEGEND war ich übrigens auch. mich hat der film leider gar nicht so mitgerissen, aber ich fand ihn trotzdem recht gut. besonders die bilder vom verwilderten new york und die nahezu perfekt animierten tiere haben mich beeindruckt!

steffi-downunder hat gesagt…

ja, der Wombat war echt toll! Die können auch recht schnell sein, wenn sie wollen... hihi

Mir gings genauso mit dem Film in Bezug auf New York, allerdings gar nicht bezüglich den animierten Tieren. Ich war negativ überrascht, dass sie animiert waren und nicht echt...

Aber das wird jetzt wohl öfter so sein...

Heute wollen wir in Cloverfield... mal sehen, wie der ist...